Alpego präsentiert für die pneumatischen Sämaschinen, einen sich automatisch horizontal ausrichtenden Verteilerkopf, so dass auch am Hang jederzeit eine saubere Querverteilung gewährleistet werden soll. Mit einem Gyroskop erkennt die Software die Position der Maschine und hält den Verteilerkopf mit zwei Stellmotoren in der Waage.
New Holland stellt auf der EIMA die überarbeiteten Traktoren der Baureihe T4 vor. Mit Einhaltung der Abgasnorm Stufe V ist die Motorhaube der Kompakttraktoren etwas länger geworden. Die Schmalspurschlepper, die nur in der F und B Version mit Kabine lieferbar sind, haben jetzt einen durchgehenden Kabinenboden. Sämtliche Einstellungen werden über ein neues Dashboard im Tabletdesign vorgenommen.
ROC hatte ein Heimspiel und präsentierte das neue Topmodell RT 1150 der Bandschwaderserie. Mit 11,50 m Arbeitsbreite stößt ROC damit in neue Dimensionen vor. Erst kürzlich hatte Kverneland verkündet, 80 % des italienischen Unternehmens übernommen zu haben.
Die Eima ist die Messe der Mulcher. An jeder Ecke wimmelt es von Schlegeln und Rotoren. Gleich zwei Mulcherwellen im Versatz hat der italienische Hersteller Zanon unter seinen Mulcher integriert. Mit einer Arbeitsbreite von 1,60 m kann ohne den Überhang von Riemenantrieben baumnah in Plantagen gemulcht werden. Zwischen den Bäumen schlegeln zwei Ausleger mit Fäden (wie bei einer Motorsense) das Pflanzenmaterial ab.
DiCamillo Serbatoi präsentierte einen Dieseltank für Transporter mit Pritsche. Hinter der Fahrerkabine können bis zu 400 l Diesel und 100 l AdBlue transportiert werden. Die Box bietet zudem Stauraum für Werkzeug, die Pumpen werden per 12-Volt-Anschluss betrieben. Der Tank kostet 3 000 Euro ohne Mehrwertsteuer.
Bossini hat einen interessanten Universalstreuer im Programm: Das Material wird mit einem Kratzboden nach vorne geschoben, aufgelöst und von einer rotierenden Scheibe bis zu 10 m weit nach rechts ausgeworfen. Der Hersteller erwähnt dabei die positive Stützlast. Außerdem sei mit der hydraulischen Heckklappe eine Doppelnutzung z. B. als Häckseltransportwagen einfach möglich.
Auch Oliven werden mechanisch geerntet. Mit dem am Dieci-Teleskoplader angebauten Schirm von Sicma wird der Olivenbaum umspannt und hydraulisch geschüttelt. Der Schirm hat einen Durchmesser von bis zu 9 m und kann maximal 350 kg Früchte in seiner Mitte auffangen.
Die Kreiseleggen Toro von Maschio können ab sofort per ISO-Bus bedient werden. Neben dem Klappen und der Tiefeneinstellung von Egge und Einebnungsschiene, werden mit Hilfe von Sensoren Daten wie Getriebeöltemperatur, Schlupf der Kupplungen oder die Arbeitstiefe erfasst und visualisiert. Die Kreiselegge ist in Arbeitsbreiten von 5 bis 7 m erhältlich.
Storti hat für seine selbstfahrenden Mischwagen ein Planendach im Angebot. Damit sollen Staubbelastungen reduziert werden, gerade wenn mit dem Häcksler in der Front gearbeitet wird, der z. B. Stroh sehr kurz auffasern kann. Somit bleiben Maschine und Umgebung sauber. Zum Einfüllen von z. B. Mineralstoffen kann die Plane aufgeschoben werden.
McCormick setzt bei seinen Schleppern aus der X5-Baureihe jetzt auf eine gefederte Vorderachse aus eigener Entwicklung. Im X6 werden die Carraro-Achsen mit Einzelradaufhängung verwendet.
Entweder in Blau als BCS Spirit 70, in Ferrari Grün als Mizar 70 oder in gelb als Pasquali Ermes 70 ist dieser Schlepper erhältlich. Neu ist die Dualsteer-Lenkung: Neben der Knicklenkung sorgt eine lenkbare Vorderachse für noch mehr Wendigkeit. Die Schlepper haben 63 PS, zwölf Vor- und Rückwärtsgänge und bis zu 51 l/min Ölfördermenge.
Arag stellt mit dem Orion WR (Wide Range) einen neuen Durchflussmesser vor. Die Spritzbrühe wird von zwei Sensoren mit unterschiedlichen Messbereichen im Durchflussmesser erfasst. Die Elektronik schaltet ein Ventil im Gerät, so dass die Brühe je nach Messbereich zwischen beiden Sensoren wechselt. So ist ein Durchfluss von 0,5 bis 200 l/min mit sehr hoher Geschwindigkeit und Genauigkeit erfassbar. Für Geräte mit Einzeldüsenschaltung ist das ein Vorteil.
Der 25.5-90 4WD von Merlo ist ein neuer Kompaktteleskop, der vollelektrisch unterwegs ist. Der knapp 5 t schwere Teleskoplader stemmt bis zu 2,5 t in 4,80 m Höhe. Die Akkus haben eine Kapazität von 960 Ah — das soll für 8 Stunden Arbeit ausreichen. Die beiden Modelle kommen mit einer Leistung von 44 oder 60 kW.
Drahtlos wird die Kraft noch nicht übertragen, aber Bondioli & Pavesi sendet Daten der Gelenkwelle per Bluetooth zum ISO-Bus Rechner. Temperaturen, Drehzahlen oder auch Vibrationen soll der integrierte Chip erfassen und auch speichern.
Für etwas weniger als 200 000 Euro bekommt man den Black Shire (ein schweres Kaltblutpferd), der nach erstem Anlernen autonom über das Feld schleicht. Ein 70-PS-Diesel Motor treibt einen Generator an. Im Jahr 2022 will Dragone bereits 200 Einheiten bauen.
Ferngesteuerte Mulcher oder Mäher sind ein Trend der Eima. Hier ein Modell von Peruzzo. Der Robofox wiegt 950 kg und wird von einem 28 PS Briggs and Stratton-Benzinmotor angetrieben. Dieser treibt einen Generator für alle anderen elektrischen Antriebe an.
Italien ist auch das Land der tiefen (wendenden) Bodenbearbeitung. Die Dimensionen des Dreipunktturms lassen es erahnen: Der angebaute, sechsfurchige NX 65 von Nardi ist für Schlepper bis 650 PS freigegeben, wiegt 4,3 t und kann bis zu 40 cm tief onland pflügen.
Der Rex 4 von Landini kommt als Hybrid daher. Der Dieselmotor generiert 81 kW und treibt unter anderem einen Generator mit 16 kW an, der die Elektromotoren der Vorderräder speist. So seien bis zu 10 % Dieselersparnis im Vergleich zum mechanischen Allradantrieb möglich.
Caffini stellt die neue gezogene Spritze T-one S.E. 4000 vor. Das zweifach geklappte Gestänge hat eine Arbeitsbreite von 27 m und ist im Parallelogramm aufgehängt. Innenreinigung, ISO-Bus-Bedienung und Achsschenkellenkung runden das Paket ab.
Der „bessere Traktor“ von BMtractors: Der vierradgelenkte Schlepper wird von einem FPT-Motor mit 127 kW/175 PS und 4,5 l Hubraum angetrieben und hydrostatisch auf bis zu 40 km/h beschleunigt. Eine Rückfahreinrichtung des 4,5 t leichten Traktors mit Vierradlenkung ist Serie.