Ziegler-Leichtgrubber Combi Expert 4001: In Überarbeitung
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Gut zu wissen
- Die gute Arbeitsqualität soll mit neuer Werkzeugoption auch auf die Einebnung zutreffen.
- Den Einstellkomfort hat Ziegler inzwischen verbessert.
Anders als vermutet, war die Konstruktion aber leider noch nicht reif für die Praxis und somit auch nicht für einen harten Test. Zum Serienstart hat Ziegler bereits einiges verändert und verbessert. Daher haben wir vereinbart, den Combi Expert in dieser Saison erneut unter die Lupe zu nehmen. Hier vorab unsere ersten Eindrücke.
Ziegler: Leichtgrubber mit 24 Zinken
Mit je zwei Schrauben sind die Schare am Federzinken montiert. Mit fünf Schnittbreiten von 4 cm (Schmalschar) und 10,5 bis 20 cm (vier Gänsefußschare) steht ein reichhaltiges Angebot bis hin zur ganzflächigen Bearbeitung zur Auswahl.
In der Grundausstattung inklusive Rohrstabwalze bringt der Combi Expert 4001 laut Ziegler 1 770 kg auf die Waage. Mit den eingesetzten Optionen wie Federstempelwalze, Planierschiene und Zwischenfruchtstreuer von APV kommen allerdings schnell stattliche 2,7 t zusammen. Daher ist der mit 120 PS angegebene Leistungsbedarf sicher nicht übertrieben. Auch wenn der eingesetzte Grubber schon einen stabilen Eindruck machte, hat Ziegler den Rahmen inzwischen an einigen Stellen noch einmal verstärkt.
Schiene, Walze und Striegel
Direkt hinter dem Zinkenfeld folgte beim Combi Expert sofort die Walze. Für eine bessere Einebnung der Bearbeitungsspuren fehlte noch ein Werkzeug, das Ziegler als Option inzwischen anbietet.
Für unseren Einsatz war die Federstempelwalze mit 55 cm Außendurchmesser montiert (rund 1 400 Euro Aufpreis gegenüber der Rohrstabwalze als günstigste Alternative). Ihr Problem: Die Federbügel bzw. ihre Zwischenräume liegen entlang der Walze auf einer Linie. Das führt zu Schwingungen, was die Gleichmäßigkeit der Arbeitstiefe und die Gerätebelastung beeinflusst. Wir würden daher die 60er Federstempelwalze vorziehen, bei der die Federn versetzt montiert sind.
Zum Abschluss war hinter der Walze ein Striegel montiert (knapp 1 600 Euro Aufpreis), der eine gute Arbeit verrichtete. Zur flachen Unkrautbekämpfung kann der Combi Expert auch ohne Walze nur mit dem Striegel eingesetzt werden. Die Tiefenführung übernehmen dann Stützräder (knapp 3 800 Euro Aufpreis). Die Umrüstung bedeutet Schraubarbeit, eine Schnellwechselkonsole gibt es nicht.
Einstellung mit 12 Bolzen
Die Einstellvielfalt hat uns insgesamt aber sehr gut gefallen. So lassen sich 15 verschiedene Arbeitstiefen zwischen 3 und 15 cm wählen. Auch die Gewichtsübertragung der Walze bzw. ihr Arretieren beim Ausheben des Grubbers ist möglich. Einstellungsvielfalt gibt es auch beim Striegel, der sich 30-mal im Winkel und 21-mal in der Höhe anpassen lässt.
Bei der Stoppelbearbeitung hinterließ der Combi Expert mit 13,5 cm breiten Gänsefußscharen eine ordentliche Arbeit. Das Einmischen von Stroh und Stoppeln war gut, und es ließ sich prima flach arbeiten. Nur die Einebnung hat uns, wie beschrieben, noch nicht gefallen — aber hier ist ja Besserung in Sicht. Zu Verstopfungen neigte der Grubber bei den trockenen Einsatzbedingungen nicht.
Was uns sonst noch auffiel
- Für das APV-Sägerät bietet Ziegler für gut 1 200 Euro Halterungen, Trittstufen und einen Laufsteg mit Halterung an.
- Beim Dreipunktbock (Kat. II, IIIN und III) war das Spreizmaß noch falsch (geändert).
- Der Lichtstecker mit Spiralkabel und die beiden Kennfixx-Ölstecker (40 Euro Aufpreis) haben eine sehr gute Parkposition.
- Eingeklappt ist das Abstellen möglich.
- Der Combi Expert ist gut lackiert.
- Beleuchtung und Warntafeln kosten über 700 Euro Aufpreis.
- Einsatzfähig ist der Combi Expert 4001 laut Liste ab 11 000 Euro zu haben. Für den 2,7 t schweren eingesetzten Grubber verlangt Ziegler inklusive APV-Sägerät rund 22 000 Euro (alle Preise ohne MwSt.).