Möscha Schleppschuhverteiler: Von Schwipp-Schwapp nach Klip-Klap
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Gut zu wissen
- Der Schneckenverteiler ist ebenfalls eine Eigenentwicklung.
- Das Gestänge ist für kleine Fässer und Hanglagen prädestiniert.
So viel vorab: Der Schwenkverteiler bleibt bei Möscha im Programm, aber die Stückzahlen sind rückläufig, während die Nachfrage nach dem neuen Schleppschuh explodiert. Möscha ist seiner Linie treu geblieben und entwickelte nicht nach dem Mainstream, sondern nach eigener Philosophie ein Schleppschuhgestänge, das sich insbesondere für kleinere Fässer und Hanglagen eignen soll. Wichtigste Prämisse für diesen Einsatz ist außer dem geringen Gewicht eine gute Querverteilung des Düngers, ohne Störungen durch Fremdkörper.
Möscha Schleppschuhverteiler: GFK-Rohr als Ausleger
Grund für das geringe Gewicht ist ein Ausleger aus einem gewickelten GFK-Rohr, das die Kräfte aufnimmt. Die Klappzylinder sind mit einem Rahmen aus Metall an diesem Rohr befestigt. Mit einem Reihenabstand von 27,20 cm sind beim 9 m breiten Modell 33 Schleppschuhe an einem Winkeleisen unterhalb des GFK-Auslegers angebracht. Möscha experimentiert hier mit Metallfedern, aber auch mit GFK-Stäben. Die langfristige Haltbarkeit müssen die bayerischen Spezialisten aus Oberroth noch unter Beweis stellen.
Möscha: Seitliche Klappung
Bei 15 m Arbeitsbreite sind indes zwei Verteiler notwendig. Der Tragrahmen der Verteiler bedingt, dass das Fass nicht breiter als 2,10 bauen darf, um eine Außenbreite von 3 m einhalten zu können. Auch sonst klappt das Möscha-Gestänge breiter, was an dem wuchtigen GFK-Ausleger liegt.
Eigener Verteiler
Die Drehrichtung der Schnecke ändert sich in einem zeitlich von Möscha definierten Abstand. Steine oder Holzklötze werden in den Abscheidekasten unter der Schnecke befördert. Dieser kann mit einem Schnellspannschloss einfach entleert werden. Eine hydraulische Entleerung wäre natürlich noch komfortabler.
Der einfache Aufbau des Verteilers und die leichtgängige Schnecke verlangen kaum Antriebsleistung. Es reichen bereits 20 l/min Öl aus. Außerdem ist der Schneidverteiler über seine Form hangtauglich, weil sich die Gülle schnell im gesamten Gehäuse verteilt und nicht mit Druck z. B. in obere Auslässe gedrückt werden muss. Bei den kleineren Auslässen gibt Möscha einen Durchlass von 1,5 m³/min an, bei den größeren Löchern sind es je nach Gülleviskosität und Pumpendruck etwa 2 m³/min.
Etwas knapp scheint der Schlauchdurchmesser von 32 mm zu sein. Das spart allerdings Gewicht, und die Gülle ist schneller an allen Auslässen, damit das Anfahr-V möglichst klein ausfällt. Die Auslassform rund um den Verteiler erschwert die Schlauchverlegung — vor allem mit zwei Schneckenverteilern, die seitlich geklappt werden.
Die Ausbringung selbst passt ins Bild. Die Schuhe mit angeschraubten Winkeleisen streifen mit leichtem Druck über den Boden und teilen die Grasnarbe, bevor die Gülle bodennah abgelegt wird. Es gibt keine gesonderte Gummitülle, die das Gülleband schmal ablegt. Im Gegenteil: Bei dem von uns eingesetzten Modell haben die Praktiker das Winkeleisen so gebogen, dass das Gülleband noch breiter werden soll. Der Effekt ist aber gering.
Weitere Details:
- Der Mittelrahmen wird mit dem Fassrahmen verschraubt. Über Langlöcher können sich die Ausleger dem Boden anpassen.
- Das Möscha-Gestänge benötigt kein Hubwerk.
- Die hydraulischen Funktionen werden per mitgeliefertem Kippschalter-Bedienpult angesteuert.
- Ein Trockenlauf der Schnecke im Verteiler ist problemlos.
- Das Gestänge kostet mit 9 m Arbeitsbreite etwa 19 000 Euro ohne Mehrwertsteuer.
- Möscha plant Arbeitsbreiten bis zu 15 m. Das kleinste Modell ist 6 m breit.