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Autonomer Mähdrescher
Die weitere Technologie und vor allem auch die Software haben die Experten selbst auf die Maschine aufgebaut. Für die GPS-Technik sorgte die kürzlich in den Markt gestartete, ukrainische Firma FieldBee. Trotzdem betrugen die zusätzlichen Materialkosten für die fertige und einsatzbereite Maschine schließlich nur rund 17 000 Euro. Die anteiligen Personal- und sonstigen Kosten beziffert Huizing Harvest mit rund 8 000 Euro.
So ist zunächst ein fernbedienter Betrieb möglich, perspektivisch soll aber ein vollkommen autonomer Einsatz umgesetzt werden. Die Maschine läuft auf Raupenfahrwerken und ist daher bodenschonend und wendig. Der erste Einsatz erfolgte im Spätsommer des letzten Jahres. Die zu erntende Fläche haben die Versuchsingenieure vorher manuell programmiert. Der Start und Stop erfolgte noch per Fernbedienung, die Arbeit dazwischen lief bereits autonom. Geschäftsführer Nico Huizing ist überzeugt, dass der autonomen Technik in Schwärmen die Zukunft gehört: „Kleine, leichte und flexibel einsetzbare Maschinen sind auf den Feldern sehr praktisch und bieten gemeinsam Schlagkraft.“ Langfristig will er schwere Verbrennungsmotoren auf den Maschinen noch durch leichtere Elektroantriebe ersetzen.
Henk Beunk
Niederlande
Partnerschaft von VST Tractors und Zetor
Gemeinsam sollen Traktoren mit höheren Leistungsklassen für Indien, aber auch für globale Märkte entwickelt und natürlich auch gebaut werden. VST-Geschäftsführer Antony Cherukara dazu: „Traktoren mit 50 und 70 PS wollen wir zukünftig in unserem Werk in Bengaluru fertigen — das ist das Ziel.“ Dafür wurde das Werk inzwischen auf eine Kapazität von 30 000 Einheiten pro Jahr erweitert.
Aktuell leistet der stärkste bei VST gefertigte Traktor lediglich 36 PS. Das Werk hat in den vergangen vier Jahrzehnten bis zu 25 000 Traktoren pro Jahr produziert und diese hauptsächlich im Heimatmarkt abgesetzt. Im Rahmen des Joint Ventures stellt Zetor die Technologie und das Know-how für die Produktion bereit, während VST den Vertrieb der leistungsstärkeren Traktoren in Indien und anderen globalen Märkten übernimmt.
In einer ersten Phase werden für die nächsten 20 Monate nur 50-PS-Traktoren produziert, Mitte 2021 soll dann die Herstellung der 70 PS starken Modelle starten. VST-Vorsitzender Surenda dazu: „Wir werden weiterhin eine führende Rolle bei Kompakttraktoren und Motorfräsen spielen, wollen aber auch ein wichtiger Mitspieler bei Traktoren höherer Leistungen werden und so die indischen Landwirte unterstützen.“
Den Break Even in diesem Segment wollen VST Tractors und Zetor in spätestens vier Jahren erreichen. Die Traktoren sollen in den Produktionsstätten des Unternehmens in Malur Mysore in Karnatake hergestellt werden. Außerdem auch im Werk in Tamil Nadus Hosur, welches bisher vor allem Motorhacken produziert.
Jagdish Kumar
Indien