John Deere Druschprojekt 2020: Druschleistung unter Praxisbedingungen
Jetzt bestellen und weiterlesen!
profi - Das Fachmagazin für Landtechnik
Heftleser? Jetzt günstig upgraden!
25,80 EUR / Jahr
- Profitieren Sie vom nahtlosen Überang zwischen Heft und Website
- Zugang zu sämtlichen Inhalten auf profi.de
- Zugriff auf alle profi Ausgaben und Sonderhefte (Digital)
- Vorteilspreise im Shop
Jetzt testen und sofort weiterlesen!
BESTSELLER
0,00 EUR
im 1. Monat
danach 12,95 EUR / Monat
Testmonat
- Sorglos testen: Beginnen Sie kostenlos und unverbindlich - jederzeit kündbar
- Zugang zu sämtlichen Inhalten auf profi.de
- Zugriff auf alle profi Ausgaben und Sonderhefte (Digital)
- Vorteilspreise im Shop
Sparen Sie mit dem profi Jahreszugang.
139,80 EUR / Jahr
- Sparen Sie im Vergleich zum monatlichen Abo und genießen Sie den vollen Jahreszugang
- Zugang zu sämtlichen Inhalten auf profi.de
- Zugriff auf alle profi Ausgaben und Sonderhefte (Digital)
- Vorteilspreise im Shop
Gut zu wissen
- Samt Wendezeiten schafft der X9 dann zwischen 80 und 90 t/h.
- Drischt man nachts durch, bleiben im Mittel gut 60 t/h bei max. 1,5 % Verlusten (44 % Strohfeuchte).
John Deere Druschprojekt: Keine „Laborbedingungen“
Insgesamt war der X9 auf drei Flächen im Einsatz, die alle ohne Schneidwerksab- und -anbau erreichbar waren. Der Weizen stand komplett und brachte Erträge von 8,8 bis 9,7 t/ha (Kasten: „Die Rahmenbedingungen“). Dementsprechend fiel der Startschuss für den Drusch-Einsatz bei besten Witterungsbedingungen morgens um 9:30 Uhr. Der X9 1100 war mit dem 12,20 m Draper-Schneidwerk HD40X ausgestattet und konnte — da es in der Nacht kaum getaut hatte — sofort voll loslegen. Mit teils mehr als 9 km/h fraß sich die Maschine durch den zähen Weizenbestand, während das Stroh komplett gehäckselt wurde.
Über 90 t/h am Nachmittag…
Auf der zweiten Fläche „Waldacker“ standen nach dem Anschneiden tags zuvor noch genau 19 ha Weizen mit einem durchschnittlichen Ertrag von 9,6 t/ha. Da mittlerweile die Kornfeuchte auf 12,7 % und die Strohfeuchte auf 14,9 % gesunken waren, erreichte der X9 1100 seine Spitzenleistungen: Regelmäßig standen hier Durchsätze von mehr als 110 t/h auf dem Zähler.
Sogar einschließlich der Wendezeiten lag der Korndurchsatz in den zwei Stunden auf diesem Acker noch bei sage und schreibe 93,1 t/h — sehr gut! Gleichzeitig sank der Dieselverbrauch von 12,3 l/ha bzw. 1,40 l/t auf der ersten Fläche auf nur noch 11,3 l/ha bzw. 1,17 l/t — mit aktiviertem Strohhäcksler wohlgemerkt!
…und fast 50 t/h in der Nacht
Und es kam noch schlimmer: Kurz vor Sonnenaufgang um 5:30 Uhr ergaben die Proben eine Kornfeuchte von „nur“ 16,6 % während das Stroh bis zu 44 % Wasser enthielt. Umso spannender sind die Druschleistungen des X9 über Nacht: Auf der letzten Parzelle erreichte die Maschine im Mittel noch immer einen Korndurchsatz von 52,5 t/h, wobei der Dieselverbrauch unter diesen Bedingungen deutlich auf 18,7 l/ha beziehungsweise 1,93 l/t anstieg.
Summa summarum hat der X9 1100 in den 24 Stunden insgesamt fast 1 340 t Weizen auf 142 Hektar geerntet. Und zwar nicht auf einem ebenen, viereckigen Hochertrags-Standort, sondern unter durchaus schwierigen Druschbedingungen auf drei kupierten Flächen in Ostsee-Nähe. Dabei hat sich gezeigt, dass der X9 bei trockenem Stroh mit einem Verlustniveau von weniger als 1 % im praktischen Einsatz über mehrere Stunden Korndurchsätze von 80 bis 90 t/h erreicht. Und selbst unter widrigsten Bedingungen in der Nacht mit bis zu 44 % Strohfeuchte lag der Korndurchsatz noch über 45 t/h während die Kornverluste die 1,5 %-Marke nicht überstiegen.
Fazit
Bei trockenem Stroh waren in der Praxis mit dem X9 1100 Maximaldurchsätze über der versprochenen Marke von 100 t/h kein Problem. Sogar unter widrigen Bedingungen mit bis zu 44 % Strohfeuchte schaffte der Rotormähdrescher noch einen Korndurchsatz von mehr als 45 t/h.