Amazone Profihopper 1250 SmartLine: Schnecken statt Staub
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Gut zu wissen
- Amazone arbeitet mit Schnecken statt Gebläse, um das Mähgut in den Sammelbehälter zu fördern.
- Leistung und Anschaffungspreis sprechen für einen professionellen Einsatz der Maschine.
Amazone ist auf Ackerbau-Technik spezialisiert. Der Profihopper als Selbstfahrer für die professionelle Grünflächenpflege tanzt da etwas aus der Reihe — auch wenn es die „Grasshopper“ als gezogene Geräte schon lange gibt. Wir haben den 1250 SmartLine eingesetzt, der mit dem „PowerCompactor“-Schneckensystem eine Besonderheit aufweist.
Profihopper: Mähen, mulchen, vertikutieren
Während der Arbeit mit 3 400 U/min wird der Mährotor über zwei gelenkte Tasträder (8 x 3.00-4-4 PR) vorne und eine Stützwalze hinten in der Höhe geführt. Stichwort Höhe: Die Schnitthöhe wird mit einer Kurbel eingestellt, die vorne zentral am Mähdeck aufgesteckt wird. Über eine Kinematik passen sich dabei sowohl die Stützrolle als auch die Höhe der Tasträder gleichmäßig an. Eine aufgeklebte Skala dient dabei als Orientierung.
Der Profihopper sammelt das Schnittgut in seinem Bunker. Alternativ kann die Maschine mulchen, wenn der Bereich zwischen Mährotor und Querförderschnecke werkzeuglos mit einem Blech abgedeckt wird. Der SmartCut-Rotor pflegt damit kurzen Rasen, hält aber auch durchwachsene Pferdeweiden in Schach.
Schnecken statt Wind
Der entgegen der Fahrtrichtung drehende Mährotor fördert das geschnittene Material „über Kopf“ in die dahinterliegenden Querförderschnecke. Dort nimmt es die ansteigende Längsschnecke auf und fördert es in den Sammelbunker. Amazone nennt eine zuverlässigere Arbeit bei feuchten Bedingungen und eine geringere Lärm- und Staubbelastung als Vorteile des „PowerCompactor“-Systems.
Eine Nockenschaltkupplung sichert das System gegen Fremdkörper ab. Sollte es zu Blockaden im Schneckensystem kommen, können die Schnecken mit der Aufsteckkurbel reversiert werden. Damit soll die Maschine nicht nur mit langem, feuchtem Gras fertig werden, sondern auch das Aufsammeln von Laub oder Pferde-Äpfeln funktioniert einwandfrei. Bei unserem Einsatz konnten wir Pferdekot recht sauber von der Weide entfernen, auch Rindenstücke und Äste gingen problemlos durch die Maschine.
Der Sammelbehälter des Profihoppers hat ein Volumen von 750 l. Laut Amazone verdichtet die Schnecke das Mähgut, so dass das Volumen 1 000 l losem Material entspricht. Ein akustisches Signal meldet, wenn der Behälter fast gefüllt ist. Bei vollem Behälter schaltet sich das Mähdeck automatisch ab bzw. lässt sich nicht mehr starten.
Hoch entleeren
Zur Arbeit wird der Bunker nah hinter die Fahrerplattform abgesenkt. Und wo wir gerade beim Fahrer sind: Der Arbeitsplatz auf dem Profihopper ist wie die Bedienung einfach gehalten. Durch die Frontsitzposition ist die Übersicht gut. In der seitlichen Bedienkonsole finden sich die Hebel für das Handgas sowie den hydraulischen Aushub von Mähdeck und Bunker. Das Mähwerk wird per Magnetkupplung zugeschaltet.
Eine Kabine gibt es auch auf Wunsch bisher nicht für den Profihopper. Der luftgefederte Fahrersitz ist gegen Aufpreis aber immerhin mit einer Sitzheizung ausgerüstet, und das Lenkrad lässt sich in der Neigung verstellen.
Immer Vortrieb
Optional ist der Profihopper in der Ausstattung 4WDi mit einem hydraulischen Allradantrieb erhältlich. Abhängig von Fahrpedalstellung und Lenkwinkel werden die Hydraulikmotoren in den Hinterrädern angesteuert — so kommt die Maschine ohne Differenzialsperre aus. Die Hinterräder der Standard-Dimension schlagen mit und ohne Allradantrieb um fast 90° ein — die Maschine ist so schön wendig und dreht fast auf der Stelle.
Praktikermeinung
Amazone Profihopper 1250 SmartLine
Eine Kabine vermisst er dabei nicht: „So ist die Maschine schön kompakt und man kann schnell absteigen, um Hindernisse zu entfernen.“